Drei Saboteure weshalb Sie trotz Veränderungswunsch nicht ins Handeln kommen – Ausreden, Rechtfertigungen und Ablenkungen

Viele Menschen beschäftigen sich permanent mit Dingen, die sich aufs Gehirn und die Seele negativ auswirken, was für Verunsicherung, emotionale Verspannungen, Unzufriedenheit, Gereiztheit und Ängstlichkeit sorgt. Wenn man die ganze Zeit nur herumjammert und sich mit negativen Dingen beschäftigt, was soll dabei herauskommen?

Typische Ausreden und Rechtfertigungen hierbei sind:

  • Ich hätte es ja geschafft, aber…
  • Ich würde ja gerne, aber…
  • Ich kann das nicht…
  • Es müsste erst perfekt sein, bevor ich loslegen kann… (Wenn man wartet bis etwas perfekt ist, startet man oft nie!)
  • Das mache ich irgendwann…
  • Ich muss erst jemanden finden, mit dem ich das zusammen machen kann…
  • Ich bin finanziell abhängig von meinem Partner…
  • Kann man damit überhaupt genug Geld verdienen?
  • Was sollen die Leute über mich denken?
  • Enttäusche ich damit nicht andere?
  • Ich habe Kinder und Familie, da geht sowas nicht (ab einem gewissen Alter der Kinder aber schon oder etwa nicht?). Es gibt mehr als eine alleinerziehende Mutter mit 2 Kindern, die ihr eigenes Business aufgebaut hat – es ist also nicht unmöglich!!!
  • Weil die anderen das so und so gemacht haben, konnte ich nicht…
  • Ich bin zu alt dafür, sonst hätte ich es ja gemacht, keine Frage…
  • Ich brauche zuerst noch die und die Ausbildung…
  • Ich brauche noch dieses und jenes Seminar zur Persönlichkeitsentwicklung (Das ist häufig eine Zeit lang hilfreich. Nur irgendwann kommt auch hier ein Punkt, an dem man mal loslegen muss, sonst hält man sich auch hieran fest, verkünstelt sich für immer und am Ende hält es dann nur auf. Sie spüren irgendwann innerlich, dass Sie nichts mehr brauchen – hören Sie darauf!)
  • Ich müsste studiert haben, um erfolgreich zu werden…
  • Was ist, wenn ich scheitere, dann bin ich ein Versager…
  • Ich habe Angst mit dem was ich tun möchte belächelt zu werden…
  • Andere haben es ja viel leichter, da brauche ich gar nicht erst anfangen…
  • Wenn xy nicht wäre, dann hätte ich schon lange das und das gemacht…
  • Ich kann nichts dafür. Wenn es mir nicht so schlecht ginge, dann…
  • Wenn ich andere Gene hätte…
  • Wenn ich mehr Zeit hätte

 

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Alternativ werden Ablenkungen benutzt, um nicht aus der Komfortzone heraus zu müssen.

Mit entsprechenden Vorwänden lässt sich auch Aufmerksamkeit und Mitleid erhaschen. Es ist bequem. Wenn man nie selbst verantwortlich für irgendwas ist, kann man nichts beeinflussen und muss somit nicht handeln. So kann man da bleiben wo man ist und muss nichts verändern. Es ist einfacher zu jammern und Ausreden zu finden als selbst aktiv zu werden. Dies sind alles nur Alibis. Die Wahrheit ist: Der Opferhabitus möchte nichts verändern. Es richtet sich lieber an Personen, die es in seinem Selbstmitleid “arm dran und antriebslos zu sein” bestärkt.

Legen Sie endlich los. Machen Sie z.B. eine Blockadenlösung bei mir in der Praxis. Fokussieren Sie Ihre Energie. Sparen Sie Energie ein, wo Sie feststellen, dass Sie es nur ablenkt und von Ihrem Vorhaben abhält. Welche Kontakte pflegen Sie wirklich authentisch und was ist reine Ablenkung oder tut Ihnen sowieso nicht gut? Welche Tätigkeiten erfüllen Sie aus reinem Pflichtbewusstsein und wäre faktisch gesehen nicht notwendig, wenn Sie sich nur endlich trauen würden Grenzen zu setzen und nein zu sagen? Welche toxischen Verstrickungen halten Sie davon ab sich auf Ihr Ziel zu fokussieren?