(Jahrgang 1983)
Systemischer Coach, Externe BEM-Beraterin, BeamtenCoachIn, Ex-Kriminalbeamtin
Trotz dieses Wandels verbinden beide beruflichen Wege klare Parallelen:
Denn wahrhaftige Veränderung entsteht nur dort, wo Ehrlichkeit sich selbst und anderen gegenüber gelebt wird. Viele Menschen leben dagegen im (Selbst-)betrug. Die Wahrheit ist nicht immer bequem, doch nur sie ermöglicht echte Verbindung. Andernfalls wird man für Masken und Unwahrheiten gesehen – nie jedoch für das eigene wahre Sein.
Der gemeinsame Nenner beider Berufungen bleibt bestehen: Licht ins Dunkel zu bringen. Heute aus einer anderen Perspektive, doch auf einem Fundament, das aufeinander aufbaut. Im Aufdecken, Klären und Erkennen bin ich weiterhin fabelhaft!
Erst wenn die innere Atmosphäre weit, klar und lebendig ist und man sich nicht länger in mentalen Konstrukten verliert, treten (nicht immer nur tolle) äußere Umstände in den Hintergrund. Situationen werden dann nicht mehr als Probleme erlebt, sondern als Erfahrungen, denen man bewusst begegnet.
Um diesen inneren Raum zu öffnen, war es für mich notwendig, mich zeitweise von der äußeren Bühne des Lebens und ihren Ablenkungen zurückzuziehen und mich jenen inneren Anteilen zuzuwenden, die häufig vermieden werden: Wut, Trauer, Ohnmacht oder Verletzlichkeit. Viele Menschen versuchen, diesen Gefühlen auszuweichen, indem sie sie nach außen verlagern – in Projektionen, Vergleiche, Bewertungen oder Konflikte. Ich entschied mich bewusst für den entgegengesetzten Weg.
Schritt für Schritt ließ ich alte Konditionierungen los und folgte meiner inneren Führung kompromisslos. In der direkten Erfahrung dessen, was Leben jenseits von Anpassung und Selbstverleugnung bedeutet, eröffnete sich ein neuer innerer Bezugspunkt. Wenn ein Mensch sich selbst in seiner Tiefe und ganzen Größe erkennt und im eigenen Herzen ankommt, verändern sich Beziehungen grundlegend – in Partnerschaft, Beruf und allen weiteren Lebensbereichen. Verbindung entsteht dann auf einem völlig neuen Level: klarer, wahrhaftiger und lebendiger.
Ich begab mich auf eine bewusste Entdeckungsreise jenseits der Illusion,
Sehnsucht ließe sich dauerhaft im Außen erfüllen, und jenseits jener
ego-basierten Fassadenidentität, die für das Funktionieren im Alltag
zwar notwendig ist und Anpassung ermöglicht, jedoch keine tragfähige Antwort auf die Frage nach
innerer Stimmigkeit bietet.
Dabei fand ich einen inneren
Bezugsort von Natürlichkeit und Klarheit, aus dem heraus Handeln nicht
mehr konstruiert, kontrolliert oder strategisch erzwungen ist.
Entscheidungen entstehen dort spontan, fließend und präsent – getragen
von einer tieferen inneren Ordnung als dem reinen Verstand. In diesem
Zustand braucht es weder Selbstinszenierung noch den Impuls, „besonders
sein“ zu müssen. Es entsteht die klare Erfahrung, dass Zugehörigkeit
nicht verdient werden muss, sondern unabhängig von Leistung oder
Anpassung existiert – um seiner selbst willen. Der Druck, sich zu inszenieren oder über Leistung zu definieren, fällt weg. Selbstwert wird unabhängig von äußerer Bestätigung.
Der zentrale Schlüssel auf diesem Weg war die ernsthafte Auseinandersetzung mit der Frage: Wer bin ich?
Erst durch diese Klärung verliert der frühere Hauptantrieb – das
Streben nach positiver Fremdwahrnehmung – seine Macht. Leben wird
dadurch einfacher, gelassener und direkter: sich selbst zu kennen und sich selbst zu
entsprechen. In der Folge werden äußere Reibungen weniger persönlich
genommen, und auch die Rollen, Masken und Schutzfassaden anderer
verlieren an Bedeutung.
Sobald man aufhört, sich selbst zugunsten äußerer Erwartungen zu
übergehen – sei es aus Gründen von Zugehörigkeit, Sicherheit, Geld oder
Image –, entsteht zunächst ein spürbarer Umbruch. Vermeintliche
Sicherheiten können wegfallen. Doch genau dadurch wird erst sichtbar,
was wirklich trägt und was dem eigenen Leben heute entspricht. Das, was
zuvor keinen Raum hatte, kann erscheinen und langfristig tragen – innerlich wie äußerlich.
In diesem Zusammenhang wird häufig vom „wahren Selbst“ oder der „wahren Natur“ gesprochen. Unabhängig von der Begrifflichkeit unterstützt meine Arbeit diesen Selbsterkennungsprozess: Leben folgt keiner Normierung. Individuelle Vorlieben, Wünsche und Sehnsüchte bleiben bestehen, jedoch ohne kompensatorischen Zweck. Sie müssen nichts beweisen und niemandem genügen. Eine Vereinheitlichung menschlicher Lebensentwürfe ist weder möglich noch sinnvoll – Sinn entsteht immer individuell. Denn nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo Menschen beginnen, sich selbst konsequent ernst zu nehmen und ihr Leben aus innerer Stimmigkeit heraus zu führen.
Ich spreche Themen unverblümt an – ohne Beweihräucherung. Echte Wertschätzung entsteht dort, wo Wahrhaftigkeit gelebt wird.
Meine Arbeit bietet einen Raum, in dem Klient:innen ihre Anliegen offen, ehrlich und ohne Kompromisse äußern können.
Isabel Erhardt ist Systemischer Trauma-Transformations-Coach und unterstützt Klient:innen in systemischer Einzel- oder Paarberatung auf dem Weg zu ihrem authentischsten Selbst – beruflich wie partnerschaftlich. Berufung und kompatible, erfüllte Partnerschaft betrachtet sie dabei als eng verbunden, da persönliche Entwicklung und Lebensqualität oft untrennbar miteinander zusammenhängen.
Ihr Coaching umfasst alle Themen, die das Menschsein berühren: Burnout, Ängste, Depression, Panikattacken, chronische oder psychosomatische Schmerzen, Sinnfindung, Konflikte und Sucht. Schwerpunkte liegen zudem auf Paarberatung, beruflicher Orientierung, Trauma und persönlicher Transformation.
Welche Themen sich häufig hinter den Anliegen befinden, kann hier nachgelesen werden: Entstehung von Glaubenssätzen in der Kindheit
Sie hat lebensbedrohliche Erfahrungen im geburtlichen Kontext bewältigt. Diese Erlebnisse haben ihr früh ein tiefes Verständnis für innere Stärke, Resilienz und den Umgang mit existenziellen Herausforderungen vermittelt – Fähigkeiten, die sie heute in ihrer Arbeit als Coachin einbringt.
Für Menschen aus allen Berufs- und Lebensbereichen – in jeder Position, egal ob Führungskraft oder Mitarbeitende – Ärzt:innen, Anwält:innen, Akademiker:innen, Unternehmer:innen, Beamt:innen, Tarifbeschäftigte, Angestellte, Menschen, die sich selbstständig machen wollen und alle anderen, die Klarheit, Ausrichtung und persönliche Wirksamkeit suchen. In der Praxis begleitet Isabel Erhardt Akademiker:innen ebenso wie Mitarbeitende anderer Berufsgruppen – stets ohne Wertung über „höher“ oder „niedriger“ – wobei sie selbstverständlich die spezifischen Anforderungen, Verantwortlichkeiten und Kontexte der jeweiligen Position berücksichtigt. Auch Personen des öffentlichen Lebens gehören zu ihren bisherigen Klient:innen. Männer und Frauen sowie Menschen jeder sexuellen Orientierung sind gleichermaßen willkommen.
Direkt nach dem Abitur begann Isabel Erhardt ein Studium der Polizeiwissenschaften (mit Psychologie als Nebenfach). Sie war insgesamt 20 Jahre als Polizeivollzugsbeamtin tätig, überwiegend in Bereichen der Kriminalpolizei.
Mit 38 Jahren startete sie in die Selbstständigkeit. Zunächst führte sie ihre Praxis „Bewusstseinsraum – Praxis für Systemisches Coaching und Betriebliches Eingliederungsmanagement“ ein Jahr lang neben dem Beamtenverhältnis, bevor sie sie vollständig hauptberuflich übernahm und sich 2022 auf eigenen Antrag aus dem Beamtenstatus entlassen ließ.
Der Abschied aus dem Polizeidienst nach 20 Jahren kam überraschend, da es sich vom Jugendalter an um ihren Traumberuf und später auch real um ihre eigentliche Berufung handelte. Ihre Entscheidung für den Polizeiberuf war inhaltlich motiviert und nicht an die Berufsform des öffentlichen Dienstes gebunden. Der Beamtenstatus ergab sich als Rahmenbedingung, nicht als Ziel. Auch der familiäre Hintergrund – beide Eltern waren als Beamte im öffentlichen Dienst tätig – stellte keine bewusste Orientierung dar. Der Fokus lag von Beginn an auf der Tätigkeit selbst, unabhängig von der formalen Beschäftigungsform.
Sie rechnete nicht mit diesem Berufswechsel, obwohl sie im Grunde schon immer das tat, was sie heute beruflich ausübt: Menschen vertrauten ihr ihre Themen und Herausforderungen an, ohne dass sie dies je forciert hätte. Dass daraus einmal eine berufliche Tätigkeit werden würde, hatte sie jedoch nie in Betracht gezogen. Über die letzten etwa drei Dienstjahre deuteten sich allmählich Veränderungen an, bis das Ende schließlich unerwartet und vom Leben selbst eingeleitet wurde, nach dem Motto: „Zeit, eine neue Perspektive einzunehmen“ – der Lebensabschnitt hatte sich vollendet, neue Erfahrungen standen an. Dass sie dies nicht vorhersehen konnte, machte ihr auf einer tieferen Erfahrungsebene deutlich, dass es im Leben keine absolute Sicherheit gibt und man keine Kontrolle über Werden- und Vergehensprozesse hat. Gleichzeitig stärkte es ihr Vertrauen ins Leben und ihren Mut, sich neuen Möglichkeiten zu öffnen.
Die Veränderung war vor allem formal bedingt, inhaltlich blieb sie der Polizeiarbeit nach wie vor verbunden. Unter ihren Klient:innen finden sich heute auch Menschen aus dem Beamtenbereich, ohne dass dies eine gezielte Positionierung darstellt. In der zweiten Lebenshälfte wurde für sie zudem ein zeit- und ortsunabhängigerer Lebensstil immer wichtiger. Sie priorisiert außerdem Wahrheit über Komfort. Eventuell wird sie eines Tages, nach der Rente, ein Drehbuch über diese Zeit schreiben.
Sie zweifelt die Vorstellung eines festen Endzustands von Erwachen an. Vielmehr geht sie davon aus, dass sich Bewusstsein kontinuierlich vertiefen kann, ohne ein endgültiges Ziel zu erreichen. Dabei gibt es spürbare Entwicklungsstufen: Man bemerkt, wenn man ein Level weiter ist oder eine Einsicht nicht mehr lediglich aus Glauben entsteht, sondern als tief gefühlte Erkenntnis eine weitere Perspektive freischaltet.
Sie unterscheidet zwischen:
3D: überwiegend unbewusst, geprägt von ungeklärten Themen und Traumata, permanent getriggert (90% der Bevölkerung)
5D: weitgehend frei von Ängsten, Themen und inneren Konflikten, mit mehr Bewusstsein, klarerer Handlungsfähigkeit und angenehmerem Leben in Form von relativem inneren Frieden bzw. überwiegend neutralem Befinden
Darüber hinaus beschreibt sie einen sehr bewussten Zustand, in dem alle wesentlichen Erkenntnisse bereits parat sind – sie verändern sich nicht mehr grundlegend, können aber dennoch in ihrer Tiefe weiter erforscht werden. In ihrem eigenen Bewusstseinsstand erlebt sie deutlich, dass alles vom Leben geführt abläuft bzw. man vom Leben „gespielt“ wird: Es gibt Handlungen und Entscheidungen sowie Wahrnehmung an sich, aber keinen „handelnden“, „nicht handelnden“, entscheidenden oder wahrnehmenden Akteur. Im Stadium, in dem Themen und Traumata noch wirken, bleibt diese Erkenntnis jedoch unzugänglich und lässt sich noch nicht bewusst erfahren.
Lese gerne mehr darüber: Kann man sich das Leben nach Belieben Kreieren und Manifestieren?
Das Thema Erleuchtung birgt zudem viele Fallstricke: Grundsätzlich ist es weder richtig noch falsch, ob ein Mensch sich damit beschäftigt oder nicht. Es kann tatsächlich Leid im relativen Sinne lindern. Für manche kann es jedoch auch wie andere Ablenkungen – etwa Alkohol oder Drogen – eine Flucht vor der Realität darstellen. Häufig wird es als Abwehrstrategie genutzt, um sich selbst zu erhöhen, sich vor dem echten Leben zu verstecken oder es wird kommerziell vermarktet. Im Endeffekt kann man sich der Außenwelt so oder so nicht vollständig wegrationalisieren, und viele Menschen missbrauchen dieses Thema für Gaslighting etc.
Sie nutzt unter anderem Nahrungsergänzungsmittel wie Collagen, MSM, Borax, Neem sowie ausgewählte Präparate, die häufig im Zusammenhang mit einer schützenden Wirkung auf Gehirn und Nervensystem genannt werden. Gleichzeitig betont sie, dass gezieltes Fitness- und Krafttraining sowie innere Arbeit und Bewusstseinsentwicklung einen deutlich größeren Einfluss auf physische und mentale Gesundheit haben als Supplemente, die sie eher als ergänzendes, untergeordnetes Beiwerk betrachtet. Auch setzt sie Lichtlösungen ein, die den Biorhythmus fördern, ohne störendes Blaulicht zu erzeugen, betrachtet dies jedoch ebenfalls lediglich als Unterstützung. Wenn hierzu vertiefendes Interesse besteht, können persönliche Erfahrungen und Perspektiven hierzu im Coachingkontext besprochen werden.
Privat ist ihr Ruhe, Entspannung und Genuss wichtiger als Aufmerksamkeit. In ihrer Freizeit ist sie für unterschiedliche Unternehmungen offen. Sie widmet sich gerne Aktivitäten, die sowohl Körper als auch Geist stärken. Hierbei legt sie großen Wert auf einen Ausgleich zwischen Bewegung und Ruhe:
Kraftsport, Schwimmen (vorzugsweise in Thermalwasser), Radfahren, Tischtennis, Billard, Kochen, Wellness, Spaziergänge in der Natur – physische und mentale Gesundheit stehen im Fokus, Zeit mit Tieren verbringen, insbesondere mit den eigenen Familienhunden, Gartenarbeit, Mode & Kleidung, Spiele, Filme, Sitcoms und Serien, Ballsportarten wie Baseball, Basketball und Eishockey, Live-Musik-Konzerte, kalte Erfrischungsgetränke von Voelkel mit Matcha und Bionade Eistee Pfirsich.
Eindeutig das Meer. Oder Orte, die beides vereinen.
Das Nicht-Zentrieren des Privatlebens im öffentlichen Raum dient dem persönlichen Schutz.
Im beruflichen Kontext hält sie ihr Leben privat, u.a. da unnötige Projektionen und Ablenkungen nicht den Fokus der Klientenanliegen beeinflussen sollen.
Sie schützt ihr Privatleben und ihre Privatsphäre sehr bewusst. Details zu ihrem Beziehungsstatus teilt sie nur im passenden Kontext – also mit der Person, die aktuell betroffen ist.
Dabei geht es nicht darum, etwas zu verbergen oder ungewöhnlich zu sein: Wird sie gemeinsam wahrgenommen, würde sie sich selbstverständlich zu ihrer Partnerschaft bekennen, sofern dies relevant ist, aktiv thematisiert wird diese jedoch nicht, solange es keinen unmittelbaren Anlass gibt.
Auch wenn sie grundsätzlich ein beständiger Typ ist und Stabilität in allen Lebensbereichen schätzt, sofern sie formal & inhaltlich stimmig sind, kann sich nunmal alles jederzeit verändern, ohne dass jede Entwicklung öffentlich geteilt werden muss. Viele Menschen, die in verschiedenen öffentlichen Kontexten stehen, fühlen sich oft verpflichtet, ihre Trennungen öffentlich zu machen, wenn sie zuvor ihren Partner als Statussymbol präsentiert haben bzw. die neue Partnerschaft wieder zur Schau zu stellen. Isabel hält das gegenwärtig für unnötig, da ab einem gewissen Bewusstseinsstand alles in Echtzeit passiert und man nichts fixieren muss – entscheidend ist nicht, wie oft oder mit wem man in einer Beziehung ist, sondern die eigene Verbindung zu sich selbst. Auf das andere hat man keinen Einfluss, man kann lediglich den Raum dafür öffnen und sauber halten.
Sie hat sich bereits seit ihrer Jugend umfangreich mit den Konzepten von männlicher und weiblicher Essenz sowie mit den vielfältigen Beziehungs- und Lebensmodellen befasst.
Seit 2019 lebt sie ausschließlich „Partnerschaft der neuen Zeit“. Durch intensive Eigenarbeit ist sie in sich selbst vollständig und kann sowohl weibliche als auch männliche Energie flexibel leben – je nachdem, was die Situation erfordert. Privat lebt sie primär weibliche Energie in Beziehung, kann aber beide Essenzen flexibel einsetzen (während sie beruflich überwiegend männliche Energie lebt und als handfeste Coachin agiert). Vor Ablauf des Jahres 2019 wechselten sich Phasen mit und ohne Beziehung ab. Sie bevorzugt das monogame Modell, hat sich jedoch auf Grund der Konfrontation mit der Thematik auch intensiv mit Polygamie auseinandergesetzt.
Lies gerne mehr dazu: Polyamorie, Polygamie, Offene Beziehung: Trend oder Beziehungsmodelle der Zukunft?
Partnerschaft der neuen Zeit bedeutet insbesondere nur noch eine Partnerschaft zu wählen, in der beide bereit sind, bei sich hinzuschauen und die Verantwortung für die eigenen Themen zu übernehmen. 90% der Bevölkerung leben das nicht wirklich.
Vor allem heißt das trotz Partnerwunsch bewusst keine Partnerschaft zu wählen, wenn gerade keine stimmige oder kompatible verfügbar ist. Im Gegensatz dazu zeigt sich Partnerschaft der „alten Zeit“ häufig in Formen wie warmen Wechseln, Lückenbüßer-Dynamiken oder jahrelangem Verweilen in unstimmigen Konstellationen – oft aus dem Bedürfnis heraus, um jeden Preis nicht ohne romantische Liebesbeziehung zu sein, zur Schmerzbetäubung oder ein bestimmtes Image aufrechtzuerhalten. Häufig natürlich auch wegen gemeinsamer Kinder oder finanzieller Abhängigkeiten. Partnerschaft der alten Zeit ist geprägt von Anziehung auf Grund ungeklärter Themen, die integriert werden wollen und Abhängigkeit.
Lies gerne mehr über unbewusste Anziehung: Die desillusionierende Wahrheit über Anziehung und Kompatibilität
Menschen der neuen Zeit haben ihr Leben innerlich und äußerlich so weit geordnet, dass eine erfüllte Beziehung tatsächlich Raum finden kann. Sie haben verinnerlicht: Das Wichtigste ist die Verbindung zu sich selbst. Darauf kommt es an – nicht auf irgendwelche „Anderen“. Auf diese Verbindung zu sich selbst folgt alles andere.
Partnerschaft der alten Zeit lebende Menschen hingegen sind oft in Aktivitäten, andere Menschen oder Lernpartner verstrickt, wodurch sie einer erfüllten Partnerschaft ausweichen. Sie sind nicht präsent bei sich selbst, haben ihre Energie nicht bei sich und setzen sich selbst nicht an erste Stelle – weshalb auch ein Partner nicht an zweiter Stelle stehen kann. Oder das Gegenteil ist der Fall, die einzelnen Partner sind vor lauter Symbiose nicht mehr als Individuen erkennbar – geschweige denn lebensfähig.
Menschen die bewusste Partnerschaften der Neuen Zeit leben wollen, erleben Partnerschaften nur dann als stimmig, wenn sie auf Augenhöhe, innerer Reife und Eigenverantwortung beruhen. Ist der Entwicklungsstand zu unterschiedlich, fehlt auf Dauer echte Verbindung, Tiefe und tragfähige Kommunikation. In solchen Fällen wird bewusst eine Phase ohne Partnerschaft vorgezogen, solange kein kompatibler Partner verfügbar ist. Menschen der ‚alten Zeit‘ können mit projektionsbasierten Dynamiken weiterhin gut leben – beides sind unterschiedliche Entwicklungsstände, die es wertfrei anzuerkennen gilt.
Isabels Erfahrungen – sowohl in Beziehungen als auch in Phasen ohne Partnerschaft – führten zu der Erkenntnis, dass beide Erfahrungsräume unerlässlich sind, um später eine wirklich tiefe und erfüllte Partnerschaft leben zu können. Denn beides bietet unterschiedliche Erkenntnisse und Wachstumsmöglichkeiten: Menschen, die nie eine bewusste Phase ohne Partnerschaft erlebt haben, entwickeln keinen vollständigen Selbstbezug, während Menschen mit einem echten Partnerwunsch sich ohne Beziehung meist nicht 100% erfüllt fühlen.
Entscheidend für eine bewusste Partnerschaft auf Augenhöhe der neuen Zeit ist, die eigenen Werte nicht zugunsten kurzfristiger Bedürfnisse zu kompromittieren und lieber keine Partnerschaft einzugehen als eine unstimmige. Gleichzeitig ist ein maximaler Selbstbezug unverzichtbar, da er auf Grund der hiesigen Zeit-Raum-Qualität von Dualität erst die Grundlage für echte Erfüllung innerhalb einer kompatiblen Beziehung schafft.
Das verbreitete, nicht den Tatsachen entsprechende Verkaufsnarrativ, man könne sich eine Partnerschaft „manifestieren oder kreieren“, ist irreführend, da es Menschen suggeriert, sie seien unvollständig oder minderwertig, wenn aktuell keine Partnerschaft vorhanden ist. Dies begünstigt die Wahl unstimmiger Beziehungen und erschwert letztlich, dass wirklich kompatible Menschen zueinanderfinden.
Lesen Sie gerne mehr dazu: Paarberatung der Neuen Zeit
Neben der persönlichen Beratung Face to Face, führe ich auch Telefon- und Onlinecoachings via Skype oder Zoom durch. Falls Sie Fragen haben schreiben Sie eine E-Mail oder nutzen mein Kontaktformular mit Rückrufservice.
Wir schauen gemeinsam, wo Sie jetzt stehen und was Sie brauchen.