Wie hoch muss der Leidensdruck sein bevor Ihr Veränderungswunsch geschehen kann?

Natürlich kommt es vor, dass Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen ihren Job verlieren – das Leben sie also gnadenlos in die Veränderung zwingt unabhängig davon, ob sie damit glücklich waren oder nicht.

Ansonsten ist Unzufriedenheit eine gute Voraussetzung für Veränderung. Bis zu einem gewissen Entwicklungsstand ist es so, dass erst der Schmerz bzw. die Unbequemlichkeit stark genug sein müssen, bevor gewisse Schritte getan werden.

Krisen sind also notwendig, denn sie sorgen für einen neuen Blickwinkel und Fortschritt, weil man sich dann mit neuen Dingen beschäftigt. Manche Menschen zögern unaufhaltsame anstehende Veränderungen jedoch so lange hinaus bis sie sogar erst krank werden müssen.

Je mehr Bewusstsein man hat, was sehr viel damit zu tun hat inwiefern man seine kindlichen Wunden und Traumata aufgearbeitet hat, braucht es nicht mehr so viel Schmerz, um Veränderungen einzuleiten.

Man spürt es dann einfach, wenn eine Situation nicht mehr stimmig ist und der Veränderung bedarf. Man verharrt dann nicht mehr in alten Traumamustern, die einen ohnmächtig und hilflos in einer toten und energiezehrenden Situation festhalten. Dann geht man die Dinge an bevor es überhaupt zu kleinen oder großen Katastrophen kommen muss.