Was steckt hinter der Angst vor Sichtbarkeit / Sich zu zeigen?

Sofern Sie als Beamter oder Angestellter tätig sein wollen ist das wohl weniger ein Thema. Dann stehen Sie als Mitarbeiter für ein System oder für eine Firma und müssen nicht zwangsläufig als Individuum sichtbar werden. Hier können Sie sich theoretisch als Person auch gut verstecken. Sichtbarkeit mag in diesen Arbeitssystemen eher in Bezug auf Ihre Karriere in bestimmter Art und Weise wichtig sein oder wenn Sie speziell mit Präsentationen und Vorträgen beauftragt sind (was jedoch immer auch eine kurzfristige Überwindung sein kann und Sie nicht in jedem Tätigkeitsbereich permanent damit konfrontiert sein müssen. Garantiert landen Sie dann bewusst oder unbewusst in einer Abteilung oder in einem Arbeitsbereich, in dem Sie dieses Thema vermeiden und somit nicht “gezwungenermaßen” intensiv angehen müssen).

Der Umgang mit Kritik – Die Angst vor Bewertung

Der Umgang mit Kritik und Angst vor Bewertung

Immer wenn Sie eine limitierende Grenze überschreiten, müssen Sie mit Widerstand von Ihrem Umfeld rechnen. Das ist völlig normal und der Umgang damit wird mit der Zeit leichter. Zu Beginn kann das sehr anstrengend sein, weil Sie es auch einfach nicht gewohnt sind. Wenn Sie die “sichere” Zone des “Normalen” überschreiten oder tun, was nicht jeder macht, werden Sie immer bewertet werden. Und zwar von den Menschen, die hierdurch getriggert werden, weil Sie es sich erlauben herauszutreten und etwas zu verändern. Diese müssen Sie so lange bewerten und kritisieren, solange Sie selbst nicht den Mut haben das zu tun, was diese gerne tun würden bzw. sich dies selbst zu erlauben. Wenn Sie es gut finden würden, was Sie tun, müssten sie es sich ja selbst erlauben und sich auch trauen, das zu tun, was sie gerne tun würden. Diese werden 1000 Gründe finden, warum Sie “schlecht” sind. Die Schwelle der Angst vor Bewertung ist immer einer der letzten Schritte, bevor Sie anfangen Ihren Wert zu erkennen und Ihre ganz eigene Essenz, das was Sie ausmacht, wirklich zum Strahlen zu bringen und auch nach Außen zu zeigen.

Übergangskrisen: Was geschieht auf dem Weg in Ihre Berufung, wenn Sie endlich ins Handeln kommen?

Bevor Sie wirklich in die Umsetzung kommen ist da immer etwas, das Ihnen weismachen möchte, dass dies eine Nummer zu groß für Sie sei und es bevorzugt Sie klein zu halten.

Das beste Beispiel hierfür ist der Weg in die Selbstständigkeit. Es gibt jedoch auch Menschen, bei denen solche Blockaden schon auftreten, wenn es “nur” darum geht die Abteilung oder das Tätigkeitsfeld in einer Firma zu wechseln.

Die Retter-und-Zerstörer-im-Außen-Illusion

Auf der Suche nach den Schuldigen und dem ständigen mit dem Finger auf andere zeigen, dem Herumjammern wie schlecht doch alles ist und dass ihnen die Hände gebunden sind, beschäftigen sich viele Menschen mit dem ständigen Gedankenkreisen um die “bösen Außenfaktoren”, anstatt mit dem eigenen Leben. Natürlich kann man als einzelner gewisse äußere Dinge weder beeinflussen noch verändern. Was man jedoch beeinflussen und “kontrollieren” kann ist das eigene Leben bzw. das eigene innere System und somit wie man auf die äußeren Faktoren reagiert.

Investiere in Dich selbst – Glaubenssätze über Geld, Mangel und Fülle

Viele Menschen möchten kein Geld in die eigene Entwicklung stecken. Da stellt sich die Frage, wie wollen diese später mal ihr eigenes Produkt oder ihre Dienstleistung, von dem/der sie hoffentlich überzeugt sind, an den Mann bringen, wenn sie es sich selbst nicht mal wert sind in sich zu investieren?

Ich sage nicht, dass man nicht “alleine” in einen gesunden, wachen, bewussten Zustand gelangen kann. Aber nur durch Bücher lesen, Videos schauen und konsumieren von mentalen Hilfsmitteln, kommen die wenigsten Menschen zu totaler innerer Befreiung. Das kann unterstützend hilfreich sein. Wenn jemand ein Musikinstrument erlernen möchte, wird er sich in der Regel ab einem bestimmten Punkt auch einen Lehrer suchen und sich nicht alles aus Büchern beibringen. Es sei denn er ist Mozart 2.0.

Wie hoch muss der Leidensdruck sein bevor Ihr Veränderungswunsch geschehen kann?

Natürlich kommt es vor, dass Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen ihren Job verlieren – das Leben sie also gnadenlos in die Veränderung zwingt unabhängig davon, ob sie damit glücklich waren oder nicht.

Ansonsten ist Unzufriedenheit eine gute Voraussetzung für Veränderung. Bis zu einem gewissen Entwicklungsstand ist es so, dass erst der Schmerz bzw. die Unbequemlichkeit stark genug sein müssen, bevor gewisse Schritte getan werden.

Unbewusste konditionierte (Ego-)Berufswahl vs. Berufung (aus dem ursprünglichen freien Wesen heraus)

Viele Menschen wissen im Grunde genommen gar nicht was sie wirklich wollen. Sie glauben es nur zu wissen, da sie ihren Beruf unbewusst aus ihrer Erziehung heraus wählen, um (unbewusst oder bewusst) Mami und Papi zu gefallen oder diesen aus der Rebellion heraus eins reinzuwürgen, in dem sie etwas völlig Konträres tun. Oft ist die erste Berufswahl nicht aus der Freiheit heraus gewählt, sondern aus dem Ego (… um, zu… um geliebt zu werden). Aus ihrer Konditionierung heraus denken viele zu wissen, was sie wollen sollten und leben dann unbewusst das Leben nach den Erwartungen anderer, anstatt ihr eigenes Authentisches.

Hobby, Einkunftsquelle oder Lebensunterhalt?

Ob Sie mit Ihrer BeRUFung auch Ihren (kompletten) Lebensunterhalt verdienen wollen oder dies nur als Ausgleich ausüben möchten, können Sie durch die Eigenarbeit mit mir ganz individuell für sich herausfinden.

Machen Sie Ihre Gaben, die Sie von Natur aus wenig Energie kosten zu Geld und erlauben Sie sich dadurch mehr Energie, mehr Zeit, mehr Leben! Verschenken Sie Ihre Gaben nicht und gehen nicht einem Beruf nach, der Sie auslaugt und nicht oder nicht mehr glücklich macht.

Angestellter in der freien Wirtschaft, Öffentlicher Dienst, Beamter, Selbstständig oder Unternehmer?

Um beruflich erfüllt zu sein, spielt es nicht zwangsläufig eine Rolle, ob Sie angestellt oder Beamter sind, ob Sie einer Selbstständigkeit nachgehen oder sowohl als auch.

Es gibt Statistiken darüber, wonach Menschen, die einer Selbstständigkeit oder dem Unternehmertum nachgehen im Durchschnitt glücklicher seien. Ich halte von dieser einseitigen Betrachtungsweise nicht viel. Diese Aussage bekommt lediglich dann Gewicht, wenn diese Selbstständigkeit auch wirklich gut läuft, was nicht bei jedem und immer der Fall ist und außerdem ist nicht jeder Mensch von seiner Persönlichkeitsstruktur her dafür gemacht und darüber hinaus kommt es auf die jeweilige Situation an, in der sich jemand gerade individuell befindet.