Kreieren und Manifestieren vs. Geführtsein

Kontrolle vs. Geführtsein (Vertrauen & Hingabe) – Kann man sich das Leben nach Belieben kreieren und manifestieren?

Zum Schöpfer des eigenen Lebens werden oder Ein Ich, das sich das Leben selbst kreiert - Der absurde Manifestier- und Kreierhype

Manifestieren und Kreieren – viele Menschen befassen sich tatsächlich immer noch mit dieser Illusion und geben mitunter nicht wenig Geld dafür aus zum angeblichen Schöpfer des eigenen Lebens zu werden. Gut, das ist auch eine Beschäftigung fürs Ego. An dieser Stelle verdienen viele Berater, Gurus etc. sehr viel Geld damit anderen weis zu machen, dass man sich nach Belieben alle Wünsche, Träume und Begehren im Außen “kreieren” und “manifestieren” könne. Wenn man innerlich frei ist, kann man zwar alles behaupten, aber… Da das Ego alles unter Kontrolle halten und “machen” will, ist es natürlich ein Leichtes hier illusorische Hoffnungen zu schüren, für welche viele Menschen tief in die Tasche greifen. Als Leergeld kann man das nicht unbedingt bezeichnen – viele Wege führen – wenn manchmal auch teuer oder schmerzhaft – zu Erkenntnis. Auf welchem Wege Illusionen losgelassen werden ist nunmal sehr individuell. Oftmals eben durch Kontrasterfahrungen. In dem Fall eben dadurch die Unwahrheit zu erfahren, um die Wahrheit zu erfahren oder auch nicht. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Menschen gutes Geld verdienen. Ich feiere auch jeden, der sich mit seinen Gaben und seiner Authentizität gut ernähren kann. Die Wahrheit bzw. wie etwas wirklich ist, ist aber nochmal eine ganz andere Sache. Ob es sich beim Manifestations- und Kreiermarkt um “legalen Betrug” handelt, darüber könnte man daher sicher diskutieren. Allerdings scheinen manche Verkäufer in diesem Bereich tatsächlich selbst so davon überzeugt zu sein, dass man sich mit dieser Thematik wohl eher im fahrlässigen als im vorsätzlichen Bereich befindet. Möglicherweise sind einige davon überzeugt, weil hier und da mal etwas mit den Wünschen übereinstimmte und sie gehen dann davon aus sie hätten sich das selbst erschaffen. Oder man wollte etwas unbedingt und hat dann irgendwas herbeigezerrt – was sich früher oder später dann wieder als unbefriedigend herausstellt. Und dort, wo die Realität dann nicht mit der Manifestation übereinstimmte, da muss man sich halt eingestehen, dass man es einfach noch nicht drauf hat, das mit dem “Kreieren”. Man sollte noch ein weiteres Seminar dafür buchen!” – Ironie Ende. Jedenfalls verkauft es sich dem Ego gut, dass man die Lösung wie man die Dinge selbst erschafft – zum Schöpfer seines Lebens wird -, parat hätte und entsprechend gegen Entgeld zu vermitteln.

Warum das Ego am Glauben festhält die Dinge unter Kontrolle zu haben und selbst zu entscheiden - Der Traum des Egos eine handelnde Person zu sein, die selbst Entscheidungen trifft

Das Ego will es nicht wahrhaben, dass die Dinge einfach sind wie sie sind. Dass es geführt ist und so kommt, wie es ansteht. Es wehrt sich mitunter sehr lange gegen diese Erkenntnis. Die Vorstufe ist dann “ja manches ist geführt, aber nicht alles!” “Wieviel Löffel Honig ich in mein Müsli tue, das entscheide immer noch ich!” Das Ego kämpft noch um die letzten Krümel Kontrolle. Wie immer kann es (sich) nicht loslassen, obwohl das Leben dann so viel leichter wäre…

Das Ego hat hier eine ganz tolle Strategie. Wenn im Außen etwas gut gelaufen ist, schreibt es sich dies auf die Fahne und lobt sich, dass es das als Person ganz toll hinbekommen hat. Lief etwas gewaltig schief, dann wird es schön geredet und gerne der Abwehrmechanismus “ja das sollte eben so sein, da konnte ich auch nichts machen!” genutzt. Das ist schon ganz schön schräg. So schräg wie das Ego mit seinen ganzen Strategien und Spielen an sich eben ist.

Du sollst dir was Kreieren, du sollst einen Wunsch ans Universum oder wo auch immer hinsenden. Ich frage mich warum kommt dann der Zusatz “und es dann loslassen!” – das ist eine echt absurde Egostory! Das funktioniert genauso gut wie positiv denken, wenn man krank ist! Ich frage mich bei diesen schlicht unwahren Aussagen von diesem überlaufenen Kreier- und Manifestiercoachingmarkt, warum muss man es am Ende denn dann doch Loslassen? Entscheidet das dann doch jemand anderes? Diese Kreier- und Manifestiergeschichte ist mit der tief gefühlten Erkenntnis vom Geführtsein und dass die Dinge einfach durch einen hindurch geschehen, man das nicht selbst macht, einfach spürbar unwahr.

Die Bestellungen “beim Universum” klappen nicht. Und dann ist für das Ego alles sinnlos. Wenn die Bestellung beim Universum klappt, dann macht es Sinn und wenn nicht dann ist es sinnlos. Und wenn das dann gut klappt, dann ist alles wieder gut – bis es wieder nicht gut ist. Wenn es dann wieder nicht gut ist, dann kann man eine neue Bestellung aufgeben beim Universum.

Mit der Wunscherfüllung beim Universum ist es in Wirklichkeit so wie immer: Das, was ansteht passiert und das, was nicht passieren soll, passiert nicht.  Da können Sie bestellen oder machen, was Sie wollen. Es ist so wie es ist. Mit den Wünschen ans Universum wird dem Ego schön weiter die Dualität und die Illusion von Getrenntheit bestätigt. “Es gibt mich und das Universum”, “es gibt mich und Gott”, “mich und wen auch immer”. Das ist natürlich die Bestätigung der Illusion – weiter und weiter und weiter. Und das Ego kann da “scheinbar” was “machen”. Es ist auf jeden Fall schön beschäftigt, abgelenkt und bespaßt mit einer Illusion.

Diese Schleife kann man sich sparen. Ich selbst bin da auch sehr gut drumherum gekommen bzw. hatte die Möglichkeit diesen Stolperstein im Bewusstseinsprozess direkt und ohne über Los zu ziehen zu überspringen. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, aber ich meine es war nur eine ganz kurze Phase, in der ich diese Möglichkeit reizvoll fand. Ich war dann aber glücklicherweise so geführt, dass sich die Erkenntnis vom Geführtsein bzw. Vertrauen ins Leben, das die Dinge einfach so sind wie sie sind im Jahr 2020 einstellte, bevor es überhaupt intensiver zu einer näheren Beschäftigung mit dem Manifestier- und Kreierquatsch kam.

Zwei Erlebenswelten aus anderen Perspektiven

Im Prinzip handelt es sich beim Erleben als scheinbar selbst handelnde Person (im Unbewussten) und dem Geführtsein (Beobachter als reines Bewusstsein des Film’s, der eben abläuft wie er abläuft) lediglich um zwei verschiedene Erfahrungsebenen. Man erlebt dasselbe, jedoch aus einer anderen Perspektive und mit unterschiedlichem Maß an Leidensdruck und Empfindungen. Das macht dann schon einen Unterschied. Insbesondere in der Lebensqualität.

Das Ego Konzept von “Kreieren”, das früher oder später neues Leid, Desillusionierung und Ent-TÄUSCHUNG verursacht, müssen Sie gar nicht erst anfassen. Die Freiheit zu begehren und zu träumen hat man natürlich, aber nicht die Macht die Träume immer exakt so wahr werden zu lassen, wie man es möchte. Wenn dies mal so geschieht, stand es sowieso so an. Und wenn man endlich den Pfad seines authentischen Herzensweges betritt und mit dem Leben kooperiert, ist tatsächlich eine Art innere Intuition wahrzunehmen, die ungefähr erahnt, was als nächstes dran sein könnte bzw. man richtet sich auf etwas aus – ohne unbedingt die Form (wie etwas sich im Außen zeigt) genau bestimmen zu können.

Mit mehr Bewusstsein weiss man außerdem immer exakter, was man wirklich will – insbesondere durch gemachte Kontrasterfahrungen, was man nicht will – und steigt somit nicht mehr so blind ein, in das was man nicht will. Dadurch entsteht mehr Raum für Stimmiges und die “scheinbare Wahrscheinlichkeit”, dass man dann das wählt, was übrig bleibt, steigt sozusagen. Wenn es so geführt ist, treten Wünsche dann auch ein. Das Problem, weshalb die meisten Menschen diesen Zustand niemals erreichen ist, weil sie diesen Übergang ins Nichts nicht ertragen können und dann lieber am Alten festhalten. Selbst wenn es mausetot ist. Manche versuchen es mit einem warmen Wechsel (in verschiedenen Lebensbereichen), aber das ist auch nicht immer möglich, sondern oft mit reiner Wiederholung in anderer Verkleidung, verbunden.

Entscheidungen werden über Impulse, denen geführt nachgegangen wird oder auch nicht durch einen hindurch getroffen, aber nicht durch einen selbst.

Wo liegen die Grenzen der Eigenarbeit und warum lohnt sie sich trotzdem?

Die Übereinstimmung von Wünschen und Realität in der Wahrnehmung erhöht sich mit steigendem Bewusstsein ganz einfach dadurch, weil man sich nicht mehr verstellt oder tut, was andere von einem erwarten, um irgendwo hineinzupassen (Authentizität befreit!). Dadurch entsteht gefühlt mehr Raum für stimmige Ereignisse im Leben. Energie wird freigesetzt.

Darüber hinaus wird man seine Energien einsparen und von toxischen Menschen und Situationen abziehen. Selbst Geld hält einen dann nicht mehr in der Abhängigkeit und Angstunterjochung. Auch deswegen wird man sich selbst nicht mehr verraten (lassen). Die logische Konsequenz daraus ist, dass Vieles angenehmer wird.

Die zwanghafte, unbewusste “Wundenanziehung” zur Reinszenierung wird geringer, da es einfach weniger “Themenanziehung” gibt. Man muss nicht mehr unbewusst irgendwo “hineinspringen”. Wenn es jedoch so ansteht… Selbst wenn man “clean” ist von seiner Vergangenheit und sämtlichen Kindheitsthemen, kann von Außen Neues Trauma/Desaster kommen. Mit Eigenarbeit wird es aber besser und schneller zu handeln sein.

Es lässt sich beobachten, dass die meisten Menschen ohne Eigenarbeit nirgendwohin kommen. Eigenarbeit führt in der Regel dazu im Leben viel besser zurecht zu kommen. Das ist eine Sache. 3D dann noch ganz hinter sich zu lassen und von Bewusstsein in Bewusstheit zu gelangen bzw. sich sozusagen zu desillusionieren, was häufig als “Realisierung” bezeichnet wird, nochmal eine ganz andere.

Warum macht es trotzdem Sinn, dass mit Beginn der Eigenarbeit und des Bewusstseinsprozesses bei den meisten Menschen die Erkenntnis von Geführtsein noch nicht da ist?

Zum Einen benötigt es in bestimmten Bewusstseinsebenen einfach noch mehr (Schein-)sicherheiten als in anderen. Illusionäre Konstrukte, an denen man sich festhalten muss, weil das innere System das sonst gar nicht aushalten könnte. Das Ego braucht da Kontrolle und eine Bedeutung.

Zum anderen würden Menschen die 3D Konzepte von Schuld und Verantwortung sonst als Abwehrmechanismus missbrauchen. Zum einen würden “Täter” sich freisprechen von ihren Taten, was natürlich gar nicht geht. Aber Menschen würden auch gar nicht erst anfangen aus der Opferrolle auszusteigen al a “ich kann ja eh nichts machen, also verändere ich erst gar nichts!” Sie würden niemals in ihre Kraft kommen, die es benötigt später in 5D zu gelangen. Der Übergang ist nämlich sehr turbulent und braucht sehr viel Mut & Stärke. Hierfür ist nunmal im ersten Schritt 3D-Eigenverantwortung nötig. Das Paradoxon, das man das Eine (das, was nicht ist) ohne das Andere (das, was wirklich ist) nicht erkennen könnte, greift hier mal wieder. Auf 5D ist man komplett frei von diesen Dingen. Frei von 3D Schuld und 3D Verantwortung. Situationen, in denen es angebracht wäre sich zu ent-schuldigen oder treffender zu sagen “Es tut mir Leid!” – gibt es trotzdem noch. Verantwortung für seinen Anteil an Dynamiken zu übernehmen macht ebenfalls noch Sinn. Jedoch bekommen diese Dinge auf dieser Ebene eine ganz andere Bedeutung und können völlig anders gehandelt und kommuniziert werden.

Was geschah, geschah und konnte nicht anders geschehen, weil es nicht anders geschah. Die Menschen tun immer nur das Beste, was sie im jeweiligen Moment tun können und nicht mal das “tun” sie, weil ihre Impulse geführt sind. Menschen tun eben, was sie tun. Menschen verändern sich, wenn sie bereit dazu sind, nicht wenn sie oder Sie denken es wäre eine gute Idee etwas zu verändern.

Das gilt natürlich auch für einen selbst. Sich selbst jahrelang für etwas zu verurteilen, was man angeblich falsch gemacht oder hätte besser machen können, ist eine Geisel, von der man sich befreien kann. (Selbst-)vergebung geschieht aber nicht dadurch diese Dinge zu verdrängen.

Letztlich geht es darum Eigenverantwortung zu übernehmen für sich selbst – egal wo jetzt die Dinge herkommen. “Programmierte” Themen zu erkennen, die noch da sind, wird kinderleicht. Aber wenn “neues Grauen” ansteht, kann man nichts machen. Das kann man nicht wegmanifestieren und man muss sich auch nicht mehr damit geiseln, dass man das selbst kreiert hätte. Es ist geführt – so wie es ansteht. Wenn das Grauen ansteht, steht es an und wenn nicht, dann nicht. Irgendein Grauen ist hier immer mal wieder drin, gerade auch wenn man noch für andere verantwortlich ist (z.B. Kinder oder Tiere). Wir haben es nicht in der Hand, was von Außen auf uns zukommt. Auch wenn man gerade selbst nicht davon betroffen ist, betrifft es “andere”, die man liebt und ist somit indirekt doch wieder von irgendwelchen Minusgeschichten im Außen betroffen.

Es gibt nicht ohne Grund viele verschiedene Filmgenres, darunter eben auch Horrorfilme und Psychothriller. Und in diesem Egofilm hier, ist eben auch alles enthalten. Das kann man finden wie man will.

Würde man sein inneres Befinden also permanent von der gegenwärtigen Situation im Außen abhängig machen, wird man nicht glücklich.

Eigenarbeit ermöglicht jedoch die Erkenntnis darüber wie das Ego tickt. Das eigene und das von “anderen”. Das hilft einem bei der Energieeinsparung sehr. Es gibt weiterhin Punkte, an denen man sich immer noch mal aufhält, aber nicht mehr so lange und man weiss, es ist das “Ego Programm” und das reicht – mehr muss man dann nicht mehr wissen. Wenn das Ego nicht mehr so gelebt wird, triggert man sich weniger bis gar nicht. So lange das Ego noch der Hauptbezugspunkt ist, triggert man sich an dem ein oder anderen Punkt. Aber aufhören tut das hier nicht. Nach viel Eigenarbeit schaut man noch, was die Dinge mit einem selbst zu tun haben – manchmal haben sie das gar nicht mehr -, aber es ist nur noch eine Erinnerung ans Ego. Nur die Erinnerung “Ey Du bist immer noch drin – zu weit drin, weil Du Dich triggerst. Das ist der Punkt.”

Aus einer übergeordneten Sichtweise oder auch Metaebene, stellt man fest, dass es manchmal gar nichts mit einem selbst zu tun hat, man aber so geführt ist auf gewisse Art zu “handeln”, weil das für einen “anderen” scheinbar gerade “wichtig” ist. Es hat dann mehr eine “Bedeutung” im Großen Ganzen. Auch bei Ungerechtigkeiten für den Einzelnen kommt “der Ausgleich” auch nicht immer gerade bei dem, der sich gerade mit einem “Minusthema” beschäftigen muss. Der kommt auch anders, in anderen Punkten im Leben. Manchmal bekommt man das nicht mal mit. Am Ende ist es dann egal. Nur hier in diesem Film hat es eine Bedeutung. Es ist gut sich immer daran zu erinnern, dass es geführt ist und dass die wahre Natur von den Geschehnissen im Außen unberührt bleibt. Dann kann man Minusgeschichten immer wertfreier betrachten.

Das Thema mit der Themenresonanz ist dann irgendwann auch ausgelutscht und weggeflogen – wie so Vieles anderes auch, das man auf dem Weg der Bewusstswerdung loslassen wird. Natürlich gibt es noch Punkte, an denen man sich fragt “Was hat das mit mir zu tun?” Aber das wird weniger und geht mehr über in “Es wird schon Sinn machen oder auch keinen – im großen Ganzen!” Es ist dann wie es ist. Die Frage was hat das mit mir zu tun geht
mehr über in “Wo soll mich das jetzt hinbringen?”, “Was soll mir das jetzt sagen?” Die Reflektion ist also noch da, aber man muss es tatsächlich nicht mehr so auf sich beziehen. Weil da ja auch niemand mehr ist.

Das innere eigene System so zu gestalten, dass es sich unabhängig von äußeren Situationen gut anfühlt, ist das Einzige, worauf man wirklich (scheinbar) größtenteils Einfluss hat und worauf man sozusagen Kontrolle ausüben kann (was letztlich aber auch geführt ist).

Dafür sorgen, dass andere einem nicht ständig über die Grenzen latschen, muss man hier trotzdem ständig. Allerdings geht es irgendwann mehr darum zu sich zu stehen ohne ein gewünschtes Ergebnis im Außen – das nämlich geführt und nicht kontrollierbar ist.

Wenn es um einen selbst geht, man nach innen schaut, an sich selbst arbeitet, das verändert was innen ist und alte Programme und limitierende Glaubenssätze löscht, verändern sich ggf. natürlich auch manche äußere Gegebenheiten automatisch. Einfach weil sich das Resonanzfeld dadurch anpasst. Aber auch dann waren es Impulse, die dazu geführt haben, dass man diese Eigenarbeit überhaupt gemacht hat.

Abkürzung direkt ins Geführtsein - Vertrauen in das Leben bzw. in das Ganze, bedeutet nicht Menschen zu vertrauen, sondern das klare Bewusstsein in Bezug zum Geführtsein, eben zu dem, was ansteht

Im Coaching zeige ich Ihnen eine Abkürzung. Das Geld in Bücher und Veranstaltungen a la “Manifestiere dir, was du willst” kann man sich sparen und den schnelleren Weg ins Vertrauen nehmen.

Hier geht es nicht darum daran zu arbeiten anderen Menschen zu vertrauen. Maybe you can’t. Das wird sich jeweils erst herausstellen. Und das macht auch wenig Sinn. Menschen tun, was sie tun. Mit der Eigenarbeit wird es Ihnen jedoch möglich die Dinge zu handeln, wenn z.B. Ihr Vertrauen von anderen Menschen missbraucht wurde.

Sie können nur dem Leben vertrauen, dass immer gerade das geschieht, was für Sie ideal ist, um vollständiger und noch bewusster zu werden – sowohl gefühlt positiv als auch gefühlt negative Erfahrungen betreffend.

Es geht also nicht darum, dass “alles gut wird”, sondern darum darauf zu vertrauen, dass alles geführt ist und kein Ich etwas daran ändern kann. Den Widerstand dagegen aufzugeben bedeutet aber im Außen, dass sowohl Plus als auch Minus geschieht. Obwohl selbst diese Bewertungen  noch neutraler werden bis sie ganz wegfallen.

Oft steckt rückblickend “gut oder richtig bzw. schlecht oder falsch” in fast jeder Erfahrung – aber selbst das kann man nicht generalisieren. Gut oder schlecht geführt gibt es nicht. Es ist dann, wie es ist. Die Dinge sind, wie sie sind. Mit dem Bewusstsein muss man nicht
mehr alles verstehen. Man kann sich schneller mit Dingen abfinden und dann schneller Dinge annehmen.

Damit ist keine Ego Stagnation im Sinne von “Ich  kann es eh nicht ändern” gemeint. Und mit “Niemand ist Schuld” oder “Es gibt Taten, aber keine Täter” ist nicht gemeint, dass man keine Verantwortung mehr für sein Verhalten übernehmen kann oder soll. Das kann man trotzdem. Auch die weit verbreitete oder sagen wir unglücklich formulierte Geschichte man müsse sein “Ich” aufgeben. Dass es sich hierbei um ein illusionäres Konstrukt handelt ist klar.  Im Tagesgeschäft macht ein “Ich” aber durchaus Sinn, genau wie Zeit. Es geht lediglich darum sich nicht mehr damit zu identifizieren.

Vergebungsarbeit z.B. – sich selbst und anderen – kann Sie in dem Prozess unterstützen. Oft reicht der vernünftige Gedanke, dass man diese und jene Weisheit nicht hätte, hätte man selbst oder hätten “andere” nicht diesen oder jenen “Fehler” nicht begangen, nicht aus.

Mit der tief gefühlten Erkenntnis von Geführtsein ist das Leben so viel angenehmer, leichter, spielerischer und weniger ernst… Und in jedem aufregenden Spiel oder Filmgenre, gibt es mindestens einen Bösewicht … Sonst wäre Ihnen der Film wohl zu langweilig 😉

Gerne zeige ich Ihnen einige Übungen, die Sie dabei unterstützen können schneller in das Bewusstsein von Geführtsein zu kommen, wenn es denn für Sie ansteht 😉